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Das liebe Geld

Das liebe Geld
Selbstversorger und Ihr Umgang mit dem Tauschmittel Geld

Auf dem Weg in die Selbstversorgung änderte sich unser Umgang mit dem Geld. Wir möchten Euch von diesem Prozess berichten.

Zunächst ist Geld für uns ein Tauschmittel. Neutral gegen jedwede Art von Ware oder Leistung einzutauschen.

Als Selbstversorger macht man viele Dinge, die benötigt werden selbst. Wir geben viel Aufmerksamkeit und Fürsorge in die Entwicklung und Fertigung eigener Werkzeuge, eigener Gebrauchsgegenstände oder z.B., selbst hergestellter Kräuterelixiere, Basensalze, Gewürze, Tee´s bis hin zu Kleidungsstücken und mehr. Frühere Generatioenen stellten Gebrauchsgegenstände her, die ein Leben lang hielten und bei guter Pflege über mehrere Generationen Ihren Dienst taten.

Wir achten heut sehr genau darauf, gute Qualität, möglichst noch Waren alter Herstellungstradition, zu erwerben, wenn wir mal etwas anschaffen müssen. Ganz nebenbei hat es sich im Freundeskreis eingebürgert, dass egal was aussortiert wird, erst einmal nachgefragt wird, kannst das oder das gebrauchen?

So langsam entsteht ein Netzwerk von Gleichgesinnten, von denen ein jeder gutes Handwerkszeug herstellt und so wird munter getauscht. Gebrauchskeramik gegen Kräuterelixiere, Schafwolle gegen Lederschuhe, selbst gestrickte Socken gegen Badesalze, Decken, Mützen, Honig usw.

Auf Mittelaltermärkten ist eine der wunderbarsten Traditionen der Warentausch der Händler untereinander. Gegenseitig schätzt man die handwerkliche Arbeit und und für mich selbst gehören diese Tauschaktionen zum wundervollsten beschenkt werden überhaupt. Meine Waren erfahren Wertschätzung, eben von Menschen, die selbst mit eigenen Händen schaffen und ich erhalte selbst noch liebevoll hergestellte Dinge, die uns nützlich sind und unser Leben bereichern.

Nun trug es sich zu, dass beim letzten Mittelatermarkt schon eine Kundin am Stand ganz vorsichtig fragte: " Ich hätte gern von dem Badesalz, habe aber kein Geld, kannst Du selbst getrickte Socken gebrauchen?" Oh, na klar und schon war die Sache perfekt, wir Beide glücklich. Was aber geschah, was uns Beide so strahlen ließ?

Die Umkehr vom Mangeldenken, hin zum "Ich bin in Fülle und reich beschenkt Gefühl."

Es war gar nicht wichtig, ob Geld da war oder nicht und aus der ersten Traurigkeit, oh das kann ich mir nicht leisten, wurde ein hey, die gibt mir für meine Socken, ihre tolle Ware...win win für uns Beide.

Inzwischen ruft mich diese Kundin an, wenn sie wieder Socken fertig hat und mit Freuden gebe ich Ihr meine Kreationen dafür.

Alles ist da, wir haben so viel von Allem, schätzen wir die Dinge unseres Leben, leisten sie uns gute Dienste.

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