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Eine Reise in die Vergangenheit

Eine Reise in die Vergangenheit
Was lange währt wird endlich gut

Was sehen wir, wenn wir heute vor einem alten Fachwerkhaus oder vor einer alten Scheune stehen ?

Das oftmals jahrhunderte übergedauerte ehemals Geschaffene. Ein von der Zeit erfolgreich überprüftes Ergebnis einer ehemals und heute meist in Vergessenheit geratenen Handwerkskunst - "Die haben sich damals, sozusagen kurz nach der Steinzeit nicht anders zu helfen gewusst. Einfach den Lehm aus der Erde gekratzt und ein paar Hölzer zusammengezimmert..." wird der unbedarfte Baumarktkonsument heutiger Zeit möglicherweise denken. Warum gibt es eigentlich keine Baumarktabteilung für kleine Fachwerkhausbausätze, mit bebildeter Hochglanzanleitung und dauerlaufendem Endloswerbevideo ?

"Sie wollen sich einen Carport bauen? Nehmen Sie einfach die langen Always ultra extra-large Schrauben und jagen Sie sie schräg von unten durch den druckimprägnierten Holzpfosten in den beim zufälligen Mondknoten geschlagenen Holz des ebenfalls druckimprägnierten Dachträgers." Leicht angefaulte Stellen schimmern sanft durch die Imprägnierungschemikalien, welche das gesamte Bauwerk, inklusive verzinkter Schrauben, zum Sondermüll herabstufen.

"Hey Alois, warum gehst immer zum abnehmenden Mond (Waxman) zum Holzschlagen ?" - "Woas net, hat mein Vater schon immer so gemacht, und sein Vater, und dem sein Vater und so weiter. Das gut funktionierende setzt sich im Laufe der Zeit immer durch. Auch wenn man es nicht versteht."

Die physikalisch messbaren Einflüsse des Mondstandes auf das wachsende Holz hat die ETH Zürich mittlerweile nachgemessen, am schwankenden Umfang des Stammes beispielsweise. Auch chemisch kommt man der Sache auf die Spur, das Wasser zeigt eine von den Mondphasen abhängige Affinität zu bestimmten Inhaltsstoffen des Holzes.

Und die Zeit ist beim Überprüfen unerbittlich. Sie lässt Bautechniken, so alt oder neu sie auch seien mögen, einfach nicht zu, welche sich nicht bewähren. Sie sortiert rigoros aus. Sie lässt Dachstühle aus der Zeit der industriellen Revolution, in welcher überliefertes Wissen einem schier übermächtig erscheinenden starken neuen Gegenspieler gegenüberstand, durch Schädlingsbefall zerfallen, während nachweislich nochmals hundert Jahre ältere Dachstühle mit mittlerweile über 250 Jahren auf dem Buckel sich bester Gesundheit erfreuen. Das Holz erhält sich einfach selber, solange es eine adäquate Umgebung vorfindet, weil es zur richtigen Zeit geschlagen wurde und entsprechende kosmische Impulse aufnahm. Ein Wissen über die genauen Zusammenhänge, welche mittlerweile mehr und mehr ans Tageslicht treten, trotz teils vehementer Abwehrbewegung seiten der etablierten Wissenschaft ist überhaupt nicht notwendig. Das es funktioniert ist wichtig, und man weiß, wie man es für seine Zwecke reproduzieren, nutzen kann.

Und hier stellt sich die etablierte Wissenschaft sozusagen in ein selbst verursachtes Abseits. Sie pocht auf eben genau diese, aber eben wissenschaftlich exakte Reproduzierbarkeit als Grundlage ihres eigenen Wissenschaftsanspruches, welche es im Kosmos, in dem wir uns befinden, aber nicht geben kann. Die Sterne drehen sich unaufhaltsam weiter, genau wie unsere Galaxie und unser kleines Sternsystem. Das alle Planeten, wie die Zeiger auf einer Uhr, wiederholt ein und die selbe Konstellation erzeugen, ist unmöglich. Dafür gibt es einfach zu viele Zeiger, welche auch nicht mal mechanisch miteinander verbunden sind - jeder Tag, jede Minute, jede Sekunde hat ihre eigene Qualität.

Messbar sind diese Impulse, diese Effekte der Zeitqualität mittlerweile mit den feinen Instrumenten der Wissenschaft. Sie werden jedoch prinzipbedingt nicht 100 %ig reproduzierbar sein, aus einem innewohnenden Prinzip des uns all umgebenden Kosmos heraus.

Zahn der Zeit

Umso mehr mag der unbedarfte Laie staunen und der versierte Fachmann sich wundern über all die mehr oder weniger interessanten Dinge, welche man im Zusammenhang mit Bausubstanz, welche sozusagen "alle Prüfungen der Zeit" überstanden hat, man vorfindet.

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